Mit einer sehr gut besuchten Veranstaltung hat die Hilfe für das behinderte Kind Bayreuth gGmbH am vergangenen Donnerstag ihr Jubiläumsjahr abgeschlossen. Thema des Abends war „Psychische Erkrankungen bei Eltern – Auswirkungen auf deren Kinder“ – ein Bereich, der viele Familien betrifft, aber im Alltag häufig wenig Raum bekommt.
Zu Beginn betonte die Referentin des Abends, Diana Leickert, Referentin für Frühe Bildung beim KTK-Bundesverband: „Kinder sind widerstandsfähig – wenn sie Unterstützung bekommen. Eine offene, altersgerechte Erklärung kann ihnen schon enorm helfen.“
Psychische Belastungen wirken sich oft auf das gesamte Familiensystem aus. Viele Kinder reagieren sensibel, übernehmen Verantwortung oder ziehen sich zurück. Hier setzt die Arbeit der HbK an.
Stefanie Hader, Bereichsleitung Therapie, erklärte: „Wenn wir psychische Erkrankungen enttabuisieren und frühzeitig reagieren, schützen wir Kinder und entlasten Eltern nachhaltig.“
Auch Nina Hauenstein, Leitung Frühförderung, gab konkrete Einblicke: „Kinder spüren jeden Stimmungswechsel. Frühförderung hilft, Signale einzuordnen und Familien aufzufangen, bevor Belastungen chronisch werden.“
Die Geschäftsführung betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung dieses Abschlussabends im Kontext des Jubiläumsjahres: „Wir wollten unser Jubiläum nicht nur feiern, sondern ein Zeichen setzen – für Kinder, für Familien und für das Miteinander in unserer Region. Dieser Abend hat gezeigt, wie wichtig und wirksam fachlicher Austausch ist.“
Neben dem Vortrag bot der Abend Raum für Fragen, Vernetzung und offene Gespräche – ein starker und runder Abschluss des Jubiläumsjahres.
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Hilfe für das behinderte Kind Bayreuth gGmbH
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